Krankheitslehre

Pathophysiologie verstehen und pflegerisch priorisieren

Krankheitslehre ist die Brücke zwischen Symptomen und Handlung. Dieses Modul fokussiert auf COPD-Exazerbation, Sepsis-Frühwarnzeichen und sichere Eskalation.

Illustration einer betroffenen Lunge
Fachinhalt

COPD und respiratorische Entgleisung

Bei COPD verengen sich die Atemwege chronisch. In der Exazerbation steigt die Atemarbeit, die Exspiration verlängert sich und die Erschöpfung nimmt rasch zu.

Pflegeentscheidungen orientieren sich an Verlauf, nicht an Einzelwerten: Atemfrequenz, Sättigung, Atemmuster, Hautzeichen, Vigilanz und Belastbarkeit.

Aufgabenstellung

Von Symptom zu Maßnahme

Einfach

Nenne drei Red Flags bei Atemnot.

Mittel

Leite aus respiratorischen Befunden die erste Interventionskette ab.

Schwer

Begründe den Zeitpunkt der ärztlichen Eskalation fachlich.

Fallbeispiel

Exazerbation mit Ruhedyspnoe

Frau S., 65 Jahre, hustet produktiv, berichtet über zunehmende Luftnot in Ruhe und wirkt deutlich erschöpft. Die Ausatmung ist verlängert, Giemen hörbar.

Pflegefokus: atemerleichternde Position, ruhige Kommunikation, Atemtechnik anleiten, Monitoring verdichten, frühzeitig eskalieren.

Lerntext

Wissenscheck

  • Was unterscheidet chronische Belastungsdyspnoe von akuter Exazerbation?
  • Welche Daten stützen eine sofortige Eskalation bei Sepsisverdacht?
  • Welche pflegerische Sofortmaßnahme reduziert respiratorischen Stress?